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Publikation erschienen

Der interdisziplinär konzipierte Band „Himmel und Hölle – Raumerkundungen interdisziplinär & in schulischer Praxis“ umspannt HIMMEL UND HÖLLE. In elf Fachbeiträgen stehen Fragen der Raum-Erkundung und der Raum-Vermittlung im Mittelpunkt. Aus der Perspektive von Literatur und Deutschunterricht, Mathematik, Geographie, Erziehungswissenschaft, Kunst, Musik, Theater, Museumsarbeit werden topographische und topologische Fragestellungen aufgenommen und praxisorientiert sowie fachwissenschaftlich für schulische und außerschulische Zusammenhänge konstruktiv gemacht.
Die Konzeption des Bandes orientiert sich an drei Achsen, um Dimensionen des Raumes auszumessen: Räume und Vorstellung – Räume und Körper – Räume und Repräsentationen.

Erschienen ist er beim kopaed Verlag

Zum Inhaltsverzeichnis 

Rezensionen zum Band finden Sie unter folgenden Links: 
www.footnoters.de/himmel-und-holle
www.literaturkritik.de

 

 

Weitere Publikationen:

 

Topographien der Kindheit – Literarische, mediale und interdisziplinäre Perspektiven auf Orts- und Raumkonstruktionen

Die Publikation zum Symposium "Topographien der Kindheit" an der PH Ludwigsburg ist beim transcript Verlag erschienen.

Orte und Räume von Kindheit (und Jugend) werden in literarischen sowie medialen Inszenierungen erinnert und imaginiert. Die aktuelle Topographieforschung eröffnet für die Raumerkundung dieser Kindheits-Landschaften neue Perspektiven.
Als Grundlagenforschung vermessen die Beiträge des Bandes das Terrain und untersuchen kinder- und jugendliterarische sowie -mediale Raumkonstruktionen in literatur- und kulturwissenschaftlicher sowie interdisziplinärer Perspektive.
Literarische Annäherungen von Jenny Erpenbeck und Peter Bichsel (im Gespräch) erlauben zudem neue Blickrichtungen auf Topographien von Kindheit und Jugend

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Rezensionen zum Band finden Sie in "1000 und 1 Buch – Das Magazin für Kinder und Jugendliteratur" und in der aktuellen Ausgabe von "interjuli – Internationale Kinder- und Jugenliteraturforschung".

 

 

Berichte und Presseartikel zum Symposium finden Sie im Bereich Presse.

 

Topographien der Kindheit. Orte und Räume in Kinder- und Jugendliteratur und Medien

Symposium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, 5.-8. Juni 2013

Kindheit und Jugend markieren lebensgeschichtlich eine bedeutsame Passage – noch konturierter wird der komplexe Gegenstand, geht man über seine temporäre Vermessung hinaus und ergänzt diese um die räumliche Dimension. Solcherart als Kindheits-Topographie apostrophiert, entfalten sich gänzlich neue Perspektiven: Kindheits-Räume erweisen sich als Palimpseste. Ablesbar werden an den Architekturen und Repräsentationen verräumlichter Kindheit kulturelle Landschaften und soziale Praktiken ebenso wie politische Ideologeme und erzieherisch-pädagogische Diskurse.

In der Raumforschung, die in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem Leitdiskurs innerhalb der Kulturwissenschaften kristallisierte und Raumwenden initiierte, nimmt der Kindheitsraum als verräumlichte Geschichts-Schreibung eine bedeutsame Stellung ein. Trotz der Vielgestaltigkeit der Vorhaben, die von der aktuellen Topographieforschung in den Blick genommen werden, findet das Thema »Kindheits-Raum« aber bisher wenig Berücksichtigung. Eine systematische Erschließung der komplexen Thematik steht nach wie vor aus.

Das Symposium »Topographien der Kindheit« hat sich zur Aufgabe gesetzt, dieses komplexe Terrain zu erkunden, und widmet sich Orten und Räumen der Kindheit und Jugend in literarischen Dimensionen. Unter kulturwissenschaftlicher Perspektive wird der Fokus auf kinder- und jugendliterarische sowie -mediale Raumkonstruktionen gelegt, ebenso werden erinnerte wie imaginierte Kindheiten untersucht, d.h. die anthropologischen und psychologischen, politischen und sozialen, geographischen und historischen, kulturellen und sprachlich-ästhetischen Dimensionen von Kindheit und Jugend und ihren Literaturen sollen ausgeleuchtet werden.

Das Symposium versteht sich als Plattform, um Grundlagenforschung zu initiieren, und sucht mit seiner internationalen Ausrichtung den grenzüberschreitenden Dialog im Rahmen der transnationalen Ausrichtung des topographischen Ansatzes.

 

Impressionen des Symposiums finden Sie hier.

Fotos: Marc Benseler